Was ist moralisch unzulässig?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Ein grundlegender Abriss der beiden populären Perspektiven auf die Moral wird jedoch zeigen, was in den Köpfen der Menschen moralisch akzeptabel (oder unzulässig) ist. Die zwei Perspektiven auf das Wesen der Moral bestehen darin, dass sie entweder subjektiv oder objektiv ist. Subjektivität ist das, was ein Betrachter erfährt, während Objektivität eine Eigenschaft ist, die dem Objekt und nicht dem Subjekt eigen ist. Zum Beispiel ist die Aussage “Schokoladeneis ist das Beste” subjektiv, weil sie auf einer Meinung basiert, während die Aussage “Schokoladeneis hat mehr Zuckergehalt als Wasser” objektiv ist, weil es dem Gegenstand (den Gegenständen) eigen ist, nicht das Thema.

Die Weltanschauung subjektiver moralischer Maßstäbe besagt, dass alle Vorstellungen von Gut und Böse individuell in den Köpfen der Menschen festgehalten werden, und daher ist Moral ein kollektives Verständnis der Menschen, sich auf eine bestimmte Weise zu verhalten. Nach dieser Auffassung orientiert sich die Moral an den kollektiven Werten der Menschen; Es gibt keine absoluten Rechte und Fehler für alle Zeiten und Orte. Da die Menschen Wert auf Komfort legen, ist es „falsch“, anderen Schmerzen zuzufügen. Da die Leute dazu neigen, ihren Besitz zu schätzen, ist es „falsch“, usw. zu stehlen.

Eine Welt mit objektiven moralischen Maßstäben behauptet, dass es bestimmte Handlungen gibt, die immer richtig und immer falsch sind, weil es der Handlung selbst innewohnt, gut oder böse zu sein. Die objektive Moral basiert meistens auf der Vorstellung, dass es ein objektives Moralgesetz und damit einen Gesetzgeber gibt. Religionen können objektive moralische Werte und Pflichten bieten. Ein perfektes Beispiel für eine vorgeschlagene objektive moralische Norm sind die 10 Gebote.

Am Ende geht es bei der Moral nur darum, wer sagt?